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01 Aug

Oman - Sindbads Reise zu Weihrauch und Sandelholz

Veröffentlicht von eine-reise-wert  - Kategorien:  #Arabische Welt

Kräuter, Gewürze, Abenteuer und die Kunst fremde und eigene Kulturen auf märchenhafte Weise zu vereinen. Das ist die arabische Welt aus der Sicht eine Touristen, Wanderer und Kulturliebhaber. Zu dieser arabischen Welt voller Magie, dem Zauber des Orients, den Mythen und Legenden aus antiken und vorchristlichen Zeiten zählt auch das Sultanat Oman. Das Land überrascht mit einer Vielzahl an Angeboten und Freizeitmöglichkeiten. Auf den Urlauber warten traumhafte Landschaften, bestehend aus einer faszinierende Unterwasserwelt und atemraubenden Wüsten. Die grandiose Bergwelt des Hajar-Gebirge gilt als Wiege der Kultur und der Oman kennt eine 5000 Jahre alte Kulturgeschichte. 

 

Der Weihrauch aus Oman findet den Weg über die Ozeane

Die Kultur Omans brachte seit Gedenken der Seehandel mit China, Afrika, Griechenland und dem römischen Imperium in das Land. Bereits im dritten Jahrtausend vor Christus bestimmten Weihrauch und Kupfer den Handel mit Mesopotamien und dem Indusbecken. Die Archäologie beschreibt Stätten aus dieser Zeit, die eindeutig belegen, dass entlang der Straßen des Handels mit Weihrauch Reichtum herrschte. Die Weihrauchstraße mit Orten wie Al Balid, Sumhurum und Shisr beschreibt der Tourismus im Oman in seiner Imagebroschüre mit magischen Momenten. Im Wadi Dawqah befinden sich die vermutlich ältesten und größten Weihrauchbäume der Welt.

 

Sindbad der Seefahrer, Legende, Mythos, Märchen

Im weiteren Verlauf der Jahrhunderte beherrschten die Reisen nach China die Geschehnisse im Oman. Porzellan und Seide wurden zu wertvollen Handelsgütern. In dieser Zeit entstanden die Legenden von Sindbad, dem Seefahrer, die man sich noch heute gerne erzählt und in Märchenbüchern aus dem Orient einen würdigen Platz fanden. Die wahre Blüte im Seehandel Omans erlebte das Land im 18. Jahrhundert. Im Zusammenhang mit dem sagenumwobenen Sansibar spricht man sogar von einem osmanischen Handelsimperium.

 

Kultur im Oman - Einfluss aus Ostafrika

Die Beziehung zu Afrika spiegelt sich noch heute in der Kultur Omans wider. Insbesondere an Feiertagen schmücken sich omanische Frauen mit prächtigen Gewändern aus Afrika oder aus Indien. Die Männer verdeutlichen ihren Status mit dem Tragen eines Krummdolchs. Diese Dolche, auch Khanjar genannt, sind Meisterwerke der Silberschmiedekunst im Oman. Die Gewänder der Männer wie auch der Frauen sind von reichlichen Düften aus vorwiegend edlen Essenzen getränkt. Abseits der Feiern im Oman wird man in vielen Regionen die Krumma entdecken. Sie ist eine beliebte Kopfbedeckung und stammte ursprünglich von der Ostküste Afrikas. Die Welt der Düfte, Mischungen aus Weihrauch, Myrrthe, Blütenessenzen und Sandelholz, sind einzigartig. Mit einem Besuch auf den alten Suq von Salalah oder der Teilnahme am Khareef-Festival kommt man den Geheimnissen spezieller Rezepturen sehr nahe.


 

 

 

UNESCO-Weltkulturerbe im Oman

Perser, Türken, Römer und Portugiesen besitzen ebenfalls einen großen Anteil an der Kultur im omanischen Reich. Ihre Art der Architektur und ihre Art zu leben spiegelt sich in der Architektur des Landes, sowie in einigen archäologischen Stätten im Oman wider. Die Hauptstadt Oman, Muscat, trägt bereits den Beinamen „Stadt der Paläste wie aus 1001 Nacht. Zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen jedoch die bereits benannte Weihrauchstraße sowie die Bat, Al Khutm und Al Ayn. Letztere sind 4000 Jahre alte Nekropolen und bronzezeitliche Siedlungen, welche im Zusammenhang mit dem Kupferabbau in den Bergen stehen. Darüber hinaus befindet sich das Gebiet Jiddat al Harasis auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes.

 

Quelle: Imagebroschüre Oman, herausgegeben vom Tourismusamt Oman

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